Ich habe eine Angelrute (Fiberglas) mit 8m Länge benutzt. Die Oberen
3 Segmente (sind sowieso zu dünn) wurden entfernt. Die Wicklung
von ca. 110m (1mm² Kupferdraht) habe ich ca. 1,5m von unten begonnen.
Der Draht wurde mit einem kleinen Motor (sehr abenteuerlich) aufgewickelt
und regelmäßig mit Isolierband fixiert. Ich muss dazu sagen, dass die Antenne
ein Prototyp ist und mit Sicherheit nicht Wasserfest sein kann (bei meinem Test
hatte ich sehr viel Glück mit dem Wetter, es hätte auch leicht ins Wasser fallen
können). Am Ende der Wicklung ist ein ca. 10cm langer "Drahtschnippel", mit dem
man die Antenne abstimmen kann. Die Länge der Wicklung bzw. des
Drahtschnippels muss man ausprobieren, sie ist abhängig vom Standort und
dem Gegengewicht. Sehr nützlich war mir dabei mein MFJ 259B.
Am Drahtanfang habe ich eine PL-Einbaubuchse angelötet und nach
einer Mantelwellensperre das Koaxkabel (ca. 30m Aircell 7) angeschlossen.
 
Bei meinem Test im CQ 160m Contest wurde die Antenne dann ca. 1,8m
über Erde im Garten montiert und als Gegengewicht die Dachrinne, das
Metallgestänge der Einfriedigung und ein ca. 40m langer, am Boden liegender
Kupferdraht angeschlossen. Nur ein kleiner Nachabgleich am Drahtschnippel
war notwendig!